Im Frühjahr baut die überwinterte Königen ein glockenförmiges Nest mit ca. 20 Brutzellen. Für den Nestbau knabbern die Wespen Holz an, mit Speichel vermengt entsteht ein Papier ähnelnden Stoffs aus dem das Nest gebaut wird. Nach ca. drei Wochen schlüpfen die ersten Arbeiterinnen und von da an wächst das Nest sehr schnell.

Später im Jahr entstehen auch Männchen und Jungköniginnen, diese verlassen den Staat nach
der Paarung und suchen geeignete Verstecke auf, um dort zu überwintern.
Die Männchen sterben nach der Paarung ab. Im Oktober erlischt nach und nach das Leben
 

Diese Wespe lebt in einem Staat, welcher bis zu 8000 erwachsene Tiere umfassen kann.

Hornissen

Mittlerweile weiß man, dass die größte Wespenart, die bis zu 3,5 cm langen Hornissen, sehr friedliche - auch nachtaktive - Tiere sind. Wer sie nicht stört, insbesondere durch Erschütterung des Nestes, ihre Flugbahn nicht behindert und ein Berühren der Tiere vermeidet, wird in der Regel nicht gestochen. Stiche von Hornissen sind bei weitem nicht so gefährlich wie landläufig vermutet wird. Das Hornissengift ist vergleichbar mit dem Gift der Bienen.
Kaum steht der erste Pflaumenkuchen auf dem Tisch, sind auch die gelb - schwarzen Wespen zur Stelle. Wespen werden oft als Plage empfunden, doch sie machen sich als Blütenbestäubter (auch bei kühlen Witterungen) und Vertilger von Tierleichen, Abfällen und Insekten sehr nützlich.

Die gemeine Wespe ist neben der deutschen Wespe die häufigste Wespe in unserer Heimat.

13-20 mm lang, schwarzgelb gezeichnet. Kopfschild mit 1-3 schwarzen Punkten, hinterer Augenrand ganz gelb. Leben in Nestern. Diese bestehen aus einer papierartigen Masse. Es überwintern nur die Königinnen. Daher findet man Wespen im Frühjahr nur vereinzelt. Aus den Eiern der Königinnen entwickeln sich vor allem Arbeiterinnen, die im Spätsommer und Herbst die Wespenplage verursachen.
    Schaden
Schmerzhafte Stiche. Fraß an Obst, Säften, Kuchen, Marmeladen u. a. tierisches Eiweiß wird ebenfalls benötigt.
Freihängende Nester in Büschen und Bäumen sollten unbedingt erhalten werden, da es sich um Arten handelt, die den Menschen sowieso nicht lästig werden und deren Bekämpfung das biologische Gleichgewicht unnötig stören würde.

Wie kann man Bienen - Hornissen oder Wespen vermeiden

1) Ein Sicherheitsabstand zu den Nestern ist einzuhalten. Sich auf keinen Fall in die Einflugschneise von Nestern stellen.
2) Erschüttrungen des Nestes unbedingt vermeiden.
3) Flaschen und Gläser sollten im Freien immer abgedeckt sein.
4) Vorsicht auch beim Trinken aus dicken Strohhalmen.
5) Sollte sich eine Wespe oder Biene auf ihnen niedergelassen haben, können Sie sie sanft abstreifen oder auf ein Stöckchen krabbeln lassen.
6) Blumenwiesen sie sind für klein Kinder zum Spielen ungeeignet.
7) Während der Insektenflugzeit nicht barfuss auf Blumenwiesen herumlaufen, da manche Wespen und Hummeln Erdnester anlegen und stechen, wenn jemand darauf tritt
8) Vorsicht beim Aufsammeln von reifen Obst.
9) Auffällige Düfte zur Wespenflugzeiten vermeiden.

Wir behandelt man Insektenstichen

1) Beim Stich einer Biene den Stachel mit den Fingernägeln herauskratzen oder mit einer Pinzette herausziehen, ohne die Giftblase zu quetschen.
2) Stichstelle sofort aussaugen und mit feuchten Salzwasser - Umschlägen, Eiswürfeln, oder in Stoff eingeschlagenen Kühlakkus behandeln.
3) Mit einen frisch aufgeschnittenen Zwiebel, die sofort auf die Stelle gedrückt, aufgeklebt oder mit einer Mullbinde befestigt werden kann, lässt sich die Stichwirkung eindämmen.
4) Stichstelle mit Lavendelöl, essigsaurer Tonerde oder verdünntem Salmiakgeist behandeln.
5) Schmerzlindernde Salbe auftragen.
6) Lassen Sie sich von Ihrem Arzt über homöopathische mittel zu Linderung von Juckreiz und Schwellungen nach Insektenstiche beraten.
7) Bei Stichen in Mund- und Rachenraum Eiswürfel in den mund nehmen und sofort zum Arzt gehen.
8) Bei Vielfachstichen oder bei Stichen im Kopf- oder Halsbereich, sofort einen Arzt aufsuchen.
Insektenstich - Allergiker sollten im Sommer immer ihren Allergiepaß und Erste - Hilfe - Set mich sich führen.